Der SV Neunkirchen startete aktiv in die Partie, während der FC Limbach aus einer gestaffelten Defensive heraus agierte und immer wieder versuchte, nach Ballgewinnen schnell umzuschalten. Bereits in der 6. Minute musste Gästekeeper Wild erstmals eingreifen. Fünf Minuten später tauchten auch die Gäste erstmals gefährlich vor dem Neunkirchener Tor auf. In der 13. Minute belohnte sich die Heimelf schließlich für ihren guten Beginn: Nach guter Vorarbeit von Kluß setzte Fitze zu einem platzierten Abschluss an und brachte den SVN in Führung. Die Freude währte allerdings nicht lange. In der 17. Minute führte ein vermeidbarer Freistoß zum Ausgleich. Im weiteren Verlauf übernahm die Heimelf jedoch immer mehr die Kontrolle und setzte die Gäste zunehmend unter Druck. In der 25. Minute wurde dieser Aufwand belohnt: Nach einem schönen Angriff legte Proissl den Ball mustergültig ab und Ebert vollendete zur 2:1 Führung. Der SVN blieb weiterhin gut im Spiel, während Limbach meist tief in der eigenen Hälfte stand und nur gelegentlich mit schnellen Gegenangriffen für Gefahr sorgte. Auch nach dem Seitenwechsel erwischte Neunkirchen den besseren Start. In der 49. Minute erhöhte Böhlmann auf 3:1. In der Folge wurde die Heimelf allerdings zunehmend passiv, und der FC Limbach fand immer besser ins Spiel. In der 62. Minure nutzten die Gäste einen Fehler des SVN und verkürzter mit einem sehenswerten Schuss in der Winkel auf 3:2. Insgesamt wirkte Limbach nun besser, und Neunkirchen tat sich zunehmend schwer, wieder die Kntrolle über die Partie zu erlangen. Doch der SVN schlug zurück: Nach einem guten Zuspiel von Zeybek in die Tiefe traf K. Agac zum S 4:2. In der 84. Minute folgte der nächste Treffer der Heimelf. Erneut war Zeybek der Vorbereiter und Böhlmann vollendete nach seinem schönen Zuspiel überlegt zum 5:2. Eigentlich schien die Partie damit entschieden – doch es sollte noch einmal dramatisch werden. Nur zwei Minuten später erzielte Jovanovic mit einem Traumtor das 5:3. In der 92. Minute wurde es dann noch einmal richtig spannend: Nach einem Eckball traf Roos zum 5:4-Anschlusstreffer. Der SVN bewahrte jedoch die Nerven und stellte in der 93. Minute durch Böhlmann den alten Zwei-Tore-Vorsprung wieder her. 6:4. Doch selbst damit war die turbulente Schlussphase noch nicht beendet: Im direkten Gegenzug erzielte Jovanovic das 6:5. In der letzten Minuten brachte der SVN den knappen Vorsprung schließlich über die Zeit und feierte nach einer torreichen und bis zum Schluss spannenden Partie einen 6:5-Heimerfolg. Quelle RNZ










